Übersicht Nachrichten » American Football » Marburg Mercenaries e.V.
Heiko Hampl
Der Präsident der Mercenaries geht hoffnungsfroh in die neue Saison. Die ausgefallenen Heimspiele der letzten Saison haben den finanziellen Spielraum eingeengt. Doch mit neuem Trainer und innovativen Konzepten in der Vermarktung will Dalkowski den Verein voran bringen.
Was erwartest du dir von dem neuen Trainer Joe Sturdivant?
Dalkowski: Wir hatten bei Joe Roman das Gefühl, dass die Mannschaft nicht mehr geschlossen hinter ihm stand. Sturdivant ist ja ein ehemaliger Spieler der Mercenaries, bringt die nötige Qualifikation mit und ist beliebt. Die Reaktion im Team auf die Verpflichtung Sturdivants war sehr positiv.
Bis wann sollen die Kaderplanungen abgeschlossen sein?
Dalkowski: Das Scouting bei den Amis ist durch. Es sind ab und an noch Kleinigkeiten in den Verträgen zu klären, bevor wir die Verpflichtungen bekannt geben können. Deutsche Spieler können wir noch bis Ende Februar an die Lahn locken aber auch da sind wir schon recht weit.
Letztes Jahr hattet ihr zwei Heimspiele ausfallen lassen müssen und eine doppelte Anreise zu einem Auswärtsspiel in Kiel. Wie hat sich das im Budget niedergeschlagen?
Dalkowski: Das hat uns einen unteren fünfstelligen Betrag gekostet. Der Verlust im Jahr 2011 muss nun in dieser Saison wieder aufgeholt werden. Das wird nicht leicht. Leider sind wir auch in den Play-offs frühzeitig ausgeschieden, so dass diese Zusatzeinnahmen ausgefallen sind.
Nun ist mit Schwäbisch Hall letzte Saison ein Team aus dem Süden Meister geworden. Verschieben sich die Kräfteverhältnisse in der Liga und wo siehst du Euch?
Dalkowski: Die Nordvereine haben finanziell immer noch andere Möglichkeiten. Deren Budgets beginnen meist ab 200.000 Euro. Ein Betrag, den wir gerne zur Verfügung hätten. In den Hochburgen wie Düsseldorf und Kiel kommen auch 2000 bis 6000 Zuschauer zu den Heimspielen. Da können wir natürlich in einer kleineren Stadt wie Marburg nicht mithalten. Sportlich sind die Unterschiede allerdings nicht so groß. Da profitieren wir nicht zuletzt von unserem relativ großen Einzugsgebiet.
Wir sind aber eher eine kleine Familie ähnlich wie Schwäbisch Hall. Ziel ist es natürlich die Südmeisterschaft zu erringen und dann schauen wir mal in den Play-offs was möglich ist.
Gibt es Regeländerungen, die größere Auswirkung haben?
Dalkowski: Die interconference Spiele haben ausgedient. Die Nord- und Südstaffel wurden um zwei Teams aufgestockt und so können wir auf die Teams wie Berlin oder Kiel erst in den Play-offs treffen.
Football soll noch mehr „Eventcharakter“ bekommen, sagtest du neulich in einem Gesprächskreis zum Thema „Leistungssport“. Was genau muss sich deiner Meinung nach verändern?
Dalkowski: Das Footballspiel als Event sollte mehr nach Marburg reingetragen werden. Das bisherige Marketing mit Plakaten z.B. muss sicher noch um innovative Ideen ergänzt werden. Beim diesjährigen Karnevalsumzug werden wir einen Wagen bestücken und weitere Ideen sind in der Pipeline.
Wann startet ihr in die Saison?
Dalkowski: 13. Mai geht es zu Hause im Hessenderby gegen die Wiesbaden Phantoms.
Wie sollte die Schlagzeile am Ende der Saison lauten?
Dalkowski: Marburg fährt zum German-Bowl nach Magdeburg. Das würde mir gefallen.
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Carsten Dalkowski: „Ziel ist es die Südmeisterschaft zu erringen"
Ballsport » American Football: (Marburg Mercenaries e.V.)Artikel vom 30.01.2012
Heiko HamplDer Präsident der Mercenaries geht hoffnungsfroh in die neue Saison. Die ausgefallenen Heimspiele der letzten Saison haben den finanziellen Spielraum eingeengt. Doch mit neuem Trainer und innovativen Konzepten in der Vermarktung will Dalkowski den Verein voran bringen.
Was erwartest du dir von dem neuen Trainer Joe Sturdivant?
Dalkowski: Wir hatten bei Joe Roman das Gefühl, dass die Mannschaft nicht mehr geschlossen hinter ihm stand. Sturdivant ist ja ein ehemaliger Spieler der Mercenaries, bringt die nötige Qualifikation mit und ist beliebt. Die Reaktion im Team auf die Verpflichtung Sturdivants war sehr positiv.
Bis wann sollen die Kaderplanungen abgeschlossen sein?
Dalkowski: Das Scouting bei den Amis ist durch. Es sind ab und an noch Kleinigkeiten in den Verträgen zu klären, bevor wir die Verpflichtungen bekannt geben können. Deutsche Spieler können wir noch bis Ende Februar an die Lahn locken aber auch da sind wir schon recht weit.
Letztes Jahr hattet ihr zwei Heimspiele ausfallen lassen müssen und eine doppelte Anreise zu einem Auswärtsspiel in Kiel. Wie hat sich das im Budget niedergeschlagen?
Dalkowski: Das hat uns einen unteren fünfstelligen Betrag gekostet. Der Verlust im Jahr 2011 muss nun in dieser Saison wieder aufgeholt werden. Das wird nicht leicht. Leider sind wir auch in den Play-offs frühzeitig ausgeschieden, so dass diese Zusatzeinnahmen ausgefallen sind.
Nun ist mit Schwäbisch Hall letzte Saison ein Team aus dem Süden Meister geworden. Verschieben sich die Kräfteverhältnisse in der Liga und wo siehst du Euch?
Dalkowski: Die Nordvereine haben finanziell immer noch andere Möglichkeiten. Deren Budgets beginnen meist ab 200.000 Euro. Ein Betrag, den wir gerne zur Verfügung hätten. In den Hochburgen wie Düsseldorf und Kiel kommen auch 2000 bis 6000 Zuschauer zu den Heimspielen. Da können wir natürlich in einer kleineren Stadt wie Marburg nicht mithalten. Sportlich sind die Unterschiede allerdings nicht so groß. Da profitieren wir nicht zuletzt von unserem relativ großen Einzugsgebiet.
Wir sind aber eher eine kleine Familie ähnlich wie Schwäbisch Hall. Ziel ist es natürlich die Südmeisterschaft zu erringen und dann schauen wir mal in den Play-offs was möglich ist.
Gibt es Regeländerungen, die größere Auswirkung haben?
Dalkowski: Die interconference Spiele haben ausgedient. Die Nord- und Südstaffel wurden um zwei Teams aufgestockt und so können wir auf die Teams wie Berlin oder Kiel erst in den Play-offs treffen.
Football soll noch mehr „Eventcharakter“ bekommen, sagtest du neulich in einem Gesprächskreis zum Thema „Leistungssport“. Was genau muss sich deiner Meinung nach verändern?
Dalkowski: Das Footballspiel als Event sollte mehr nach Marburg reingetragen werden. Das bisherige Marketing mit Plakaten z.B. muss sicher noch um innovative Ideen ergänzt werden. Beim diesjährigen Karnevalsumzug werden wir einen Wagen bestücken und weitere Ideen sind in der Pipeline.
Wann startet ihr in die Saison?
Dalkowski: 13. Mai geht es zu Hause im Hessenderby gegen die Wiesbaden Phantoms.
Wie sollte die Schlagzeile am Ende der Saison lauten?
Dalkowski: Marburg fährt zum German-Bowl nach Magdeburg. Das würde mir gefallen.











